Im Rahmen der Gemeinderatssitzung am 15. Juli 2008 wurde die Anhörung zu Planänderungen des Regierungspräsidiums Stuttgart beraten. Daraufhin ist folgende Stellungnahme an das Regierungspräsidium Stuttgart ergangen:

„Wir stellen fest, dass eine generelle Reduzierung der Straßenbreite nicht vorgenommen wurde. Straßenverbreiterungen in Kurven, die das Befahren mit großen Fahrzeugen (LKW/Bus) erleichtern, sind gegenüber dem vorherigen Entwurf reduziert worden. Auch der großzügige Ausbau der Kurve bei km 2+100 wurde gegenüber einem Ausbau auf der bestehenden Straßentrasse – mit relativ engem Radius – reduziert.

Die bedeutendste Änderung umfasst sicherlich den Bau des Radweges, der jedoch unsere Gemeinde weniger betrifft.

Die Gemeinde Lichtenwald verbindet mit dem Ausbau der Landesstrasse L1151 zwischen Schorndorf und Schlichten in dem vorgesehenen Maß weiterhin eine Zunahme des Verkehrs, insbesondere des LKW-Verkehrs, durch unsere Ortschaften Thomashardt und Hegenlohe. Die Belastung der Bewohner, insbesondere der Anlieger, ist bereits jetzt sehr groß und eine weitere Zunahme nicht akzeptabel.

Die nun vorgenommenen Änderungen der Farbahnbreiten in den Kurven und der Verzicht auf die Neutrassierung bei km 2+100 begrüßen wir zwar ausdrücklich. An der Feststellung, dass der Verkehr nach dem Ausbau zunehmen wird, ändern diese geringfügigen Planungsanpassungen jedoch nichts. Das zeigt sich auch darin, dass die Verkehrsuntersuchung vom Mai 2007 weiterhin Bestandteil der Planfeststellungsunterlagen ist. Auch das Regierungspräsidium Stuttgart rechnet demnach wohl selbst nicht mit einem Einfluss der Anpassungen auf die prognostizierte Verkehrsentwicklung.

Daher werden die bisherigen Bedenken der Gemeinde Lichtenwald aufrecht erhalten. Auf unser damaliges Schreiben vom 26.07.2007 wird vollinhaltlich Bezug genommen.“

Ihre Gemeindeverwaltung