Sachschaden in Höhe von etwa 150 00,- € entstand am 15. Juli 2006 beim Brand einer Scheune in Lichtenwald, Ortsteil Thomashardt. Das Feuer war aus noch unbekannter Ursache in einem Anbau der Scheune ausgebrochen und hatte schnell auf das Hauptgebäude übergegriffen. Nachbarn bemerkten die Flammen und verständigten über den Notruf 112 die Feuerwehr.Die Feuerwehrleitstelle Esslingen alarmierte um 13.37 Uhr die Feuerwehr Lichtenwald, um 13 Uhr 44 wurden die Feuerwehren Reichenbach a.d. Fils und Plochingen zur Überlandhilfe alarmiert.Um 13:40 Uhr meldete sich die Feuerwehr Lichtenwald über Funk bei der Leitstelle ES. Es erfolgte um 13:46 Uhr ein weiterer Anruf bei der Feuerwehrleitstelle, wonach das Feuer auf den Nachbarschuppen übergreifen würde. Um 13:48 Uhr war das erste Fahrzeug an der Einsatzstelle. Zu diesem Zeitpunkt stand der Schuppen hinter dem Gebäude bereits in Vollbrand. Anwohner versuchten vergeblich, mit Gartenschläuchen zu löschen. Das Feuer drohte auf das angebaute Wohnhaus überzugreifen.Das erste Fahrzeug fuhr an die Ostseite und begann mit der Brandbekämpfung des Schuppens. Das Feuer war zu diesem Zeitpunkt bereits auf die Scheune übergesprungen. Das nachrückende zweite LF 8/6 wurde auf der Westseite aufgestellt, wo mit einer Riegelstellung zum Nachbarhaus sowie der Brandbekämpfung des Nachbarschuppens begonnen wurde.Um 13:53 Uhr traf das LF 16/12 mit den Feuerwehrkameraden aus Reichenbach an der Einsatzstelle ein und unterstützte die Lichtenwalder Wehr an der Westseite und im Innenangriff.Die Drehleiter der Feuerwehr Plochingen traf um 14:00 Uhr an der Einsatzstelle ein. Für das nachrückende LF 16-TS der Feuerwehr Reichenbach wurde bereits auf der Anfahrt der Einsatzauftrag erteilt, eine Wasserversorgung vom Löschwasserbehälter des alten Feuerwehrmagazins Thomashardt zur Einsatzstelle aufzubauen. Das Fahrzeug traf um 14:02 Uhr ein. Die Drehleiter aus Plochingen bekämpfte das Feuer mit einem Wendestrahlrohr.Durch einen Innenangriff im Dachgeschoss des Wohnhaus konnte eine Brandausdehnung verhindert werden. Über das Wendestrahlrohr der Drehleiter sowie aus drei B - und vier C - Strahlrohren wurde das Feuer bekämpft. Um 14.50 Uhr war der Brand unter Kontrolle. In Absprache mit der Kriminalpolizei und unter deren Kontrolle wurden die Rohre zurückgebaut.Eine Wärmebildkamera der Feuerwehr Esslingen wurde zum Auffinden von Glutnestern nachgefordert. Die Einsatzkräfte aus Reichenbach und Plochingen wurden zwischen 17.00 Uhr und 18.00 Uhr aus dem Einsatz herausgelöst. Der Einsatz der Feuerwehr Lichtenwald dauerte noch bis in die Nachtstunden an, um den Brandschutt auszuräumen und Nachlöscharbeiten durchzuführen.Glücklicherweise ist bei dem Brand niemand verletzt worden. Die Ermittlungen zur Feststellung der Brandursache wurden durch die Kriminalpolizei aufgenommen.Eingesetzt waren die Feuerwehr Lichtenwald mit 23 Feuerwehrangehörigen und 3 Fahrzeugen, die Feuerwehr Reichenbach a.d. Fils mit 22 Feuerwehrangehörigen und vier Fahrzeugen, die Feuerwehr Plochingen mit 4 Feuerwehrangehörigen und 2 Fahrzeugen sowie die Feuerwehr Esslingen mit zwei Feuerwehrangehörigen und einem Fahrzeug. Das Deutsche Rote Kreuz Ortsverein Baltmannsweiler war mit zwölf Helfern und vier Fahrzeugen zur Sicherheit der Einsatzkräfte vor Ort.

Das Einsatzende der Freiwilligen Feuerwehr Lichtenwald war am 16.07.2006 um 1:53 Uhr.

Wir sagen herzlichen Dank unserer Freiwilligen Feuerwehr Lichtenwald, den Freiwilligen Feuerwehren aus Reichenbach, Plochingen und Esslingen für ihre Unterstützung.Wir danken ebenfalls dem Deutschen Roten Kreuz Baltmannsweiler, dem Polizeirevier Esslingen, den Unternehmen Fa. Schaal und Unterberger für ihren schnellen Einsatz und den Nachbarn Familien Unterberger und Fetzer für ihr rasches Handeln und die Unterstützung der Bürgermeisterin durch verschiedene Telefonate.

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