Bausachen

Bau eines Einfamilienhauses mit Garage, Seewiesenweg 21

Es liegt ein Bauantrag im Baugenehmigungsverfahren vor. Die geplante Garage benötigt zwei Befreiungen von den Festsetzungen des Bebauungsplanes, da sie ein Flachdach besitzt und vom vorgesehenen Garagenstandort abweichen soll, sich jedoch noch innerhalb des Baufensters befindet. Des Weiteren ragen Dachvorsprünge des geplanten Hauses aus dem Baufenster heraus. Der Gemeinderat hat bezüglich des Garagenstandortes und des Garagendaches mehrheitlich das Einvernehmen erteilt. Die Zulassung der Dachvorsprünge außerhalb des Baufensters obliegt dem Landratsamt.

Bau eines Einfamilienhauses als Doppelhaushälfte mit Carport, Hohenrain 9

Es liegt ein Bauantrag im Kenntnisgabeverfahren vor. Für das Vorhaben wurde ein Antrag auf Befreiung von den Festsetzungen des Bebauungsplanes bezüglich der Dachform der Garage als Pultdach sowie für eine grenzständige Stützmauer gestellt. Der Gemeinderat hat sein Einvernehmen zu der abweichenden Garagen-Dachform mehrheitlich erteilt. Das Einvernehmen zur grenzständigen Stützmauer wurde nicht erteilt, um keinen Präzedenzfall für andere Bauvorhaben zu schaffen.

Bau eines Wohnhauses mit Garage, Hohenrain 39

Es liegt ein Bauantrag im Kenntnisgabeverfahren vor. Für das Vorhaben wurde ein Antrag auf Befreiung von den Festsetzungen des Bebauungsplanes bezüglich der Dachform der Garage als Flachdach, einer Veränderung des Pflanzgebotes sowie einer Überschreitung der Baugrenze mit dem Gebäude gestellt. Der Gemeinderat hat sein Einvernehmen zu der abweichenden Garagen-Dachform mehrheitlich erteilt. Das Einvernehmen zu den weiteren Befreiungen wurde nicht erteilt.

Bau eines Einfamilienhauses mit Stellplätzen, Gassenäcker 18/2

Es liegt ein Bauantrag im Kenntnisgabeverfahren vor. Da für das Vorhaben keine Befreiungen beantragt wurden, hat der Gemeinderat die Planungen billigend zur Kenntnis genommen.

Bauvoranfrage für den Neubau eines Einfamilienhauses mit Doppelgarage und Abbruch der bestehenden Scheune, FlSt. Nr. 170 und 170/1 in Lichtenwald-Thomashardt

Es liegt eine Bauvoranfrage für ein Einfamilienwohnhaus auf den FlSt. Nr. 170 und 170/1 in Thomashardt vor. Dieses Gebiet befindet sich in dem im Flächennutzungsplan ausgewiesenen zukünftigen Wohngebiet „Pfandäcker“. Um durch ein Bauen in zweiter Reihe in diesem Gebiet die zukünftige Erschließung nicht zu gefährden, hat die Verwaltung empfohlen, das Einvernehmen zur Bauvoranfrage abzulehnen, bis das Gebiet erschlossen und mit einem Bebauungsplan überplant ist. Diesem Vorschlag hat sich der Gemeinderat mit großer Mehrheit angeschlossen und das Einvernehmen zu dieser Bauvoranfrage abgelehnt.

Mehrzweckhalle: Baubeschluss sowie Beschluss über die Betriebssatzung des Eigenbetriebes

Die Gemeinde Lichtenwald hat in den vergangenen Monaten weitere Zuschüsse für den Bau der Mehrzweckhalle erhalten. Im April erfolgte die Zusage für die Sportfachförderung über 297.000 € sowie Ende Juli für den Ausgleichstock-Zuschuss über 770.000 €. Insgesamt hat die Gemeinde nun alle Fördermittel für den Bau erhalten, insgesamt 1,536 Mio. €. Die Gesamtkosten des größten Bauprojektes in der Gemeindegeschichte belaufen sich voraussichtlich auf 2,95 Mio. €. Der Eigenanteil der Gemeinde liegt somit unter den geschätzten Kosten für die Sanierung der alten kleinen Halle. Daraufhin beschloss der Gemeinderat einstimmig den Bau der Mehrzweckhalle mit Baubeginn Anfang Oktober 2011. Gleichzeitig wurde die Betriebssatzung des Eigenbetriebes Mehrzweckhalle mit einer Eigenkapitalausstattung durch die Einbringung des Baulandes und der Planungskosten durch die Gemeinde als Stammkapital einstimmig beschlossen.

Rechnungsabschluss 2010 und Haushalts-Nachtrag 2011

Der Rechnungsabschluss des Haushaltsjahres 2010 hat für die Gemeinde ein besseres Ergebnis erbracht, als erwartet wurde. Aufgrund der allgemein verbesserten Wirtschaftlage waren insbesondere die Zuweisungsbeträge aus dem Kommunalen Finanzausgleich deutlich höher als erwartet, so dass auf die eingeplante Kreditaufnahme in 2010 verzichtet werden konnte. Insgesamt konnte der Verwaltungshaushalt eine Zuführungsrate an den Vermögenshaushalt in Höhe von 172.240,83 € erbringen, so dass sich zum Jahresende eine erfreuliche Rücklagenzuführung in Höhe von 64.000 € ergeben hat. Den Rechnungsabschluss 2010 hat der Gemeinderat so bestätigt und beschlossen.
Der Haushalts-Nachtrag 2011 sieht ebenfalls keine Kreditaufnahmen mehr vor, da die neue Mehrzweckhalle als Eigenbetrieb errichtet wird und dieser selbst die benötigten Kredite aufnehmen wird. Erhöhungen wurden insbesondere bei den Ausgaben zum Gebäude- und Straßenunterhalt vorgenommen, damit das Gemeindevermögen instand gehalten bzw. saniert werden kann. Der Haushalts-Nachtrag 2011 wurde vom Gemeinderat einstimmig so beschlossen.

Sanierung unterer Sportplatz

Die bereits beschlossene Sanierung des unteren Sportplatzes wurde nun vom beauftragten Architekten vom Büro Knecht, Herr Wilfert, im Detail ausgearbeitet sowie eine qualifizierte Kostenberechnung erstellt. Diese Planungen stellte er dem Gremium nun vor. Er empfahl zudem, die Arbeiten erst im kommenden Frühjahr durchzuführen, da ansonsten die Bauarbeiten bis in den November gehen würden und dort die Gefahr für Nachtfrost zu hoch ist. Dies würde den frisch auszusäenden Rasen während der Wachstumsphase zerstören.
Bisher lagen lediglich grobe Schätzungen des Geologen für die Hangsanierung vor. Die vorgelegte Detailplanung kommt nun auf eine Bausumme von brutto rund 98.000 €. Zahlreiche Gemeinderäte waren ob der hohen Summe im Vergleich zu der Schätzung des Geologen erschrocken. Der Bürgermeister betonte, dass nun erst eine qualifizierte Kostenberechnung vorliegt und die Gemeinde 190.000 € Schadensersatz erhalten habe. Somit wäre die Finanzierung sichergestellt. Dem schloss sich ein Gemeinderat nachdrücklich an und plädierte dafür, die Sanierung so durchzuführen. Mit großer Mehrheit wurde vom Gemeinderat sodann die Sanierung gemäß den vorgelegten Planungen im kommenden Frühjahr beschlossen.

Bebauungsplan Hohenrain / Gassenäcker, 3. Änderung

Bereits im Frühjahr wurde die Änderung des Bebauungsplanes Hohenrain / Gassenäcker beschlossen und eingeleitet. Nach der öffentlichen Auslegung sowie durch die Anhörung der Träger öffentlicher Belange sind lediglich redaktionelle Änderungen notwendig gewesen und auf eine erneute Auslegung konnte verzichtet werden. Durch die Änderungen sollen im westlichen Teil des Hohenrains zukünftig auch Zeltdächer zulässig sein. Die ausgearbeitete Bebauungsplanänderung wurde sodann vom Gemeinderat mit großer Mehrheit als Satzung beschlossen.

Einstellung eines Auszubildenden zum/zur Verwaltungsfachangestellten

In den letzten Jahren hat sich die Einstellung von Auszubildenden zum/zur Verwaltungsfachangestellten aus Sicht der Verwaltung sehr bewährt. Da die bisherige Auszubildende ihre Ausbildung demnächst beenden wird, beabsichtigt die Gemeindeverwaltung die Neueinstellung eines/einer Auszubildenden ab September 2012. Einstimmig hat der Gemeinderat zugestimmt, wieder eine Ausbildungsstelle auszuschreiben.

Bekanntgaben/Anfragen

Der Bürgermeister teilt mit, dass erneut zwei Bauplätze im Neubaugebiet verkauft werden konnten. Insgesamt sind seit April 7 Bauplätze von der Gemeinde verkauft worden. Es drückte große Freude darüber aus, dass so der Anteil junger Familien mit Kindern in Lichtenwald weiter erhöht werden und auch die Bevölkerungszahl stabil gehalten werden kann.

Ein Gemeinderat bemängelte, dass in der Probststraße regelmäßig mehrere Fahrzeuge im Halteverbot und im Parkverbot parken würden und dies den Begegnungsverkehr dort behindere. Der Bürgermeister sagte zu, dort in der nächsten Zeit häufiger Kontrollen durchführen zu lassen. Er teilte mit, dass es zudem für jeden Bürger möglich ist, mit Hilfe von Digitalfotos Parkverstöße aufzunehmen und beim Ordnungsamt zur Anzeige zu bringen. Aufgrund eines Fotobeweises wird sodann nicht der Name des Anzeigenden als Zeuge genannt.