Blutspenderehrung

Der Bürgermeister bedankte sich zusammen mit Vertretern des Deutschen Roten Kreuzes bei allen Blutspendern. Er würdigte das Engagement für die Allgemeinheit durch die Blutspender und forderte allgemein zur regelmäßigen Blutspende auf. Stellvertretend für alle Blutspender wurden diejenigen mit einer Ehrennadel des DRK und Geschenken der Gemeinde geehrt, die bereits 10 und 25-mal Blut gespendet haben.
Für 25-maliges Blutspenden wurden geehrt: Günter Enßle, Wolfgang Fischle und Thorsten Hensel. Für 10-maliges Blutspenden wurden geehrt: Stefanie Bihl, Renate Dworschak und Susanne Knaupp.

Bausachen

Bau eines Einfamilienhauses mit Doppelgarage, Hohenrain 41

Es liegt ein Bauantrag im Kenntnisgabeverfahren vor. Die geplante Doppelgarage benötigt eine Befreiung von den Festsetzungen des Bebauungsplanes, da sie wie zahlreiche Garagen im Baugebiet mit einem Flachdach geplant ist. Des weiteren überschreitet die Garage die Baugrenzen. Eine Positionierung der Doppelgarage ist aufgrund der Topographie des Grundstückes nicht im Baufenster möglich, da sonst eine Zufahrt mit handelsüblichen PKWs nicht möglich wäre. Der Gemeinderat hat das Vorhaben zur Kenntnis genommen und mehrheitlich das Einvernehmen bzgl. der Dachform der Garage sowie zur Baugrenzenüberschreitung erteilt.

Erhöhung der bestehenden Stützmauer und Geländeveränderungen, Haldenstraße 3

Es liegt ein Antrag auf Befreiung von den Festsetzungen des Bebauungsplanes vor. Die Erhöhung der Stützmauer wurde errichtet, bevor die Befreiung gewährt wurde. Der Antrag wurde nach Feststellung des Verstoßes durch die Baurechtsbehörde des Landratsamtes eingereicht. Bisher war schon ein Zaun mit Sichtschutz vorhanden und die Sicht für die Angrenzer ändert sich durch das Bauvorhaben nicht, weshalb die Verwaltung eine Befreiung befürwortet. Nach kurzer Diskussion über die Vorgehensweise bei Schwarzbauten hat der Gemeinderat mehrheitlich sein Einvernehmen zum Befreiungsantrag erteilt.

Vergabe weiterer Gewerke für die Mehrzweckhalle

Die Submissionsergebnisse der weiteren Hallengewerke haben insgesamt ein erfreuliches Ergebnis. Obwohl einzelne Gewerke drastisch von der Kostenberechnung abweichen, werden die Mehrkosten in anderen Bereichen durch sehr günstige Angebote kompensiert. Insgesamt besteht zur Kostenberechnung noch ein stattlicher Puffer von rund 59.000 €.
Bürgermeister Rentschler betonte, dass alle Gewerke beschränkt nach VOB ausgeschrieben wurden und sich somit nur ausgewählte Firmen, die der Gemeindeverwaltung und dem Planungsbüro Knecht als zuverlässig bekannt sind, beteiligen konnten.


Folgende Vergaben hat der Gemeinderat beschlossen:
Gerüstbauarbeiten an die Fa. Baisch
Dachdeckungsarbeiten an die Fa. Zippert
Zimmererarbeiten an die Fa. Ketterer
Verglasungsarbeiten an die Fa. MBO
Putz- und Stuckarbeiten an die Fa. MEK
Dachabdichtungsarbeiten an die Fa. Fritz
Klempnerarbeiten an die Fa. Müller
Elektroarbeiten an die Fa. Speidel
Sanitärarbeiten an die Fa. Zeller
Lüftungsarbeiten an die Fa. LKT
Heizungsarbeiten an die Fa. Zeller

Vergabe der Sportplatzsanierung

Wie der Gemeinderat in seiner Sitzung am 02.08.2011 beschlossen hat, wurde die Sanierung des unteren Sportplatzes beschränkt nach VOB ausgeschrieben; es waren Kosten in Höhe von rund 84.000 € vom Planungsbüro Knecht veranschlagt. Die erfolgte Ausschreibung hat für den günstigsten Anbieter ein Ausschreibungsergebnis von rund 100.000 € für die Sanierung ergeben. Insgesamt beläuft sich die Sanierung mit Baunebenkosten somit auf rund 115.000 – 120.000 € anstatt der bisher gesamt veranschlagten 100.000 €.
Herr Wilfert vom Büro Knecht erläuterte als Grund für die Mehrkosten die Zaunfundamente. Diese sind aufgrund der geologischen Risiken des Untergrundes von allen Unternehmen deutlich aufwändiger geplant worden und dementsprechend teurer als kalkuliert.
Es entsteht eine längere Diskussion über das Für und Wider der Sportplatzsanierung in der mittelfristigen Variante. Der Bürgermeister rief in Erinnerung, dass die Entscheidung zur Ausschreibung getroffen wurde und man sich im Gremium bewusst für die mittelfristige Variante, die mit Risiken behaftet ist, entschieden hat und nicht für eine Totalsanierung von Grund auf, die ca. den dreifachen Betrag gekostet hätte.
Mehrheitlich hat der Gemeinderat beschlossen, die Sportplatzsanierung an die Fa. Kutter aus Memmingen zu vergeben. Der Baubeginn erfolgt im Frühjahr 2012.

Jahresabschluss Eigenbetrieb Wasserversorgung

Der Gemeindekämmerer Rieker stellte den Jahresabschluss 2010 des Eigenbetriebs Wasser im Detail vor. Besonders hervorzuheben sind der Jahresgewinn in Höhe von rund 8.500 € bei gleichzeitiger Entschuldung des Eigenbetriebes. Durch eine Sondertilgung Ende 2010 ist die Schuldenlast deutlich um rund 77.000 € zurückgegangen.
Ohne weitere Aussprache hat der Gemeinderat einstimmig den Jahresabschluss gebilligt sowie die Betriebsleitung entlastet.

Forstwirtschaftsplan 2012

Das Forstamt Esslingen hat für den Gemeindewald Lichtenwald beim Naturfreundehaus den Forstwirtschaftsplan 2012 vorgelegt. Dieser sieht einen etwas geringen Holzeinschlag wie in den Vorjahren vor, um die planmäßige Holzeinschlagmenge über 10 Jahre einzuhalten. Es ergibt sich ein Jahresüberschuss aus der Bewirtschaftung des Gemeindewaldes in Höhe von rund 900 €.
Ohne weitere Aussprache hat das Gremium den vorgelegten Forstwirtschaftsplan einstimmig angenommen

Neuabschluss des Fundtiervertrages mit dem Tierschutzverein Esslingen

Der Tierschutzverein Esslingen, der das zentrale Tierheim betreibt sowie alle Fundtiere der Gemeinden im Landkreis darin aufnimmt, befindet sich in finanziellen Schwierigkeiten. Der Gemeindetags-Kreisverband hat aus diesem Grunde einen einheitlichen Fundtiervertrag mit neuem Finanzierungsmodell für die Kreisgemeinden erarbeitet, welcher alle bisherigen unterschiedlichen Förderungen ablösen soll und die Hälfte der Personalkosten des Tierschutzvereins abdecken soll. Dem Tierschutzverein soll so eine stabile Finanzierungsgrundlage gegeben werden.
In Lichtenwald wurden bisher seit den 1970er-Jahren jährlich 6% der Hundesteuereinnahmen als Förderung gewährt; der neue Fundtiervertrag sieht eine jährliche Pauschale von 0,31€ je Einwohner mit regelmäßigen Steigerungsraten für die Zukunft vor.
Einstimmig hat der Gemeinderat nach kurzer Aussprache und Fragen zum Vertrag den Beschluss gefasst, den alten Fundtiervertrag zum 31.12.2011zu kündigen sowie den neuen Fundtiervertrag zum 01.01.2012 abzuschließen.

Annahme von Spenden

Über die Annahme von folgenden Spenden hatte der Gemeinderat gem. § 78 Abs. 4 Gemeindeordnung zu entscheiden:

50,00 €           Fritz Graser, Lichtenwald                            an die Freiwillige Feuerwehr

50,00 €           Walter Leins, Lichtenwald                          an die Freiwillige Feuerwehr

76,27 €           Franz Nadolny, Lichtenwald                        an die Freiwillige Feuerwehr

50,00 €           Günther Roos, Reichenbach                       an die Freiwillige Feuerwehr

70,00 €           Rolf Roos, Lichtenwald                               an die Freiwillige Feuerwehr

50,00 €           Horst Unterberger, Lichtenwald                  an die Freiwillige Feuerwehr

50,00 €           Erwin Volz, Lichtenwald                             an die Freiwillige Feuerwehr

249,00 €         Michael Pawlitschek, Lichtenwald                 für die VHS-Arbeit

100,00 €         Smith & Nephew GmbH, Schenefeld            an den Kindergarten Thomashardt

468,00 €         Helga Schaal, Lichtenwald                           Bank für die Grundschule

Der Gemeinderat hat einstimmig der Beschluss gefasst, diese Spenden anzunehmen. Der Bürgermeister bedankte sich nochmals recht herzlich bei den Spendern.

Bekanntgaben/Anfragen

Der Bürgermeister teilte mit, dass weitere drei Bauplätze seit der Oktober-Sitzung verkauft werden konnten. Er zeigt sich sehr erfreut über den Absatz in diesem Jahr. Seit Jahresbeginn wurden schon 13 Bauplätze verkauft und es ist noch ein weiterer Bauplatz von einem ernsthaften Interessenten reserviert. Der Bürgermeister bat das Gremium um die Ermächtigung, diesen Bauplatz zu verkaufen, wenn sich die Gelegenheit dazu ergibt. Dies fand allgemeine Zustimmung im Gremium.