Sanierung Bürgerzentrum: Submissionsergebnis Schlosser- und Malerarbeiten sowie Vergabebeschluss

Zur Sanierung des Bürgerzentrums wurden die letzten beiden notwendigen Gewerke, Schlosser- und Malerarbeiten, beschränkt bei als leistungsfähig bekannten Firmen ausgeschrieben. Der Bürgermeister erläuterte dem Gremium, dass man nun insgesamt gut im Kostenrahmen liege und voraussichtlich mit der als Schadensersatz erhaltenen Summe gut bei der Komplettsanierung zurecht kommen werde. Ohne weitere Aussprache vergab das Gremium daraufhin die Aufträge an die günstigsten Bieter, bei den Schlosserarbeiten an die Fa. Schmid aus Weilheim zum Angebotspreis von 8.122,94 € brutto sowie bei den Malerarbeiten an die Fa. Ernst/Kütter aus Esslingen zum Angebotspreis von 17.656,92 €.

Fassadenarbeiten an der Schule mit dem Farbkonzept Mehrzweckhalle

Durch die Fertigstellung der neuen Mehrzweckhalle im Winter 2012 wird der Bereich des Schul- und Sportzentrums optisch sehr aufgewertet. Der neuen Mehrzweckhalle liegt ein Farbkonzept in hellem und dunklem grau mit den Akzentfarben anthrazit und rot zugrunde, welches nicht mit dem vorhandenen Farbspiel an der benachbarten Grundschule harmoniert. Dort wurden bereits die neuen Fenster entsprechend den Hallenfenstern farblich passend ausgewählt.
Um ein harmonisches Gesamtbild zu erhalten und die ohnehin sanierungsbedürftigen Fassaden wieder zu streichen, hat die Verwaltung die beiden örtlichen Malerbetriebe um die Abgabe eines Angebotes gebeten. Zur Freude der Verwaltung und des Gemeinderates haben diese ein gemeinsames Angebot abgegeben. Einstimmig hat der Gemeinderat den Firmen Roos und Roos&Roos sodann den Auftrag zum Gesamtpreis von 19.656,59 € erteilt.

Vergabe Fenstersanierung Wasserturm

Durch das Gesundheitsamt wurde dem Eigenbetrieb Wasserversorgung die Auflage gemacht, die Fenster und die Tür im Wasserturm Thomashardt auszutauschen. Hierfür waren im Wirtschaftsplan des Eigenbetriebes bereits 18.000 € vorgesehen.
Nach einer beschränkten Ausschreibung an bekannte leistungsfähige Firmen ging die Firma Kienzle aus Remseck als günstigster Anbieter mit einem Angebotspreis von 12.223,00 € netto aus dem Wettbewerb hervor.
Ohne Aussprache fasste das Gremium mit 2 Enthaltungen den Beschluss, den Auftrag gemäß dem Angebot an die Firma Kienzle aus Remseck zu vergeben.

Vergabe der Straßensanierung 2012

Zum Erhalt der Straßensubstanz wurde vom Ingenieurbüro Lamparter ein 5-jähriges Straßensanierungskonzept erarbeitet. Im Haushaltsjahr 2012 stehen rund 60.000 € für Straßensanierungsarbeiten zur Verfügung. Die dringlichsten Arbeiten sind überfällige Sanierungen im Bereich Triebweg, um die Verkehrssicherheit sicherzustellen und die Straßensubstanz zu erhalten sowie gemeindeweit einen Fugen- und Rissverguss, der vor eindringendem Wasser und schwereren Schäden schützt. Diese Arbeiten wurden beschränkt ausgeschrieben. Günstigster Bieter war die Firma Moll aus Gruibingen mit einem sehr günstigen Angebotspreis von 40.056,77 €.
Nach der Beantwortung einiger Fragen aus dem Gremium wurde der Auftrag einstimmig zum Angebotspreis an die Firma Moll erteilt.

Entwässerung der Mehrzweckhalle

Die technische Ausrüstung zur Entwässerung der neuen Mehrzweckhalle wurde vom Ingenieurbüro Lamparter ausgeschrieben.
Die renommierte Firma KSB aus Berlin war hier mit 15.500 € die günstigste Bieterin. Die Ausrüstung mit Pumpen dieses Herstellers wird ausdrücklich vom Betreiber der gemeindeeigenen Abwasseranlagen, dem Gruppenklärwerk Wendlingen, begrüßt.
Der Gemeinderat hat nach kurzer Aussprache den Auftrag einstimmig an die Firma KSB aus Berlin vergeben.

Bebauungsplan Rainweg, Beschluss zur Aufstellung des Bebauungsplanes und der örtlichen Bauvorschriften sowie Beteiligung der Öffentlichkeit und der Behörden

Bereits im September und Dezember 2011 hat sich das Gremium mit der baulichen Abrundung im Rainweg intensiv auseinander gesetzt und einer Bebauung auf den beiden betroffenen Grundstücken zugestimmt.
Durch Herrn Traub vom Ingenieurbüro Lamparter wurden der Vorentwurf des Bebauungsplanes und die örtlichen Bauvorschriften sowie die Lagepläne hierzu dem Gremium präsentiert und die Fragen der Gemeinderäte beantwortet.
Einstimmig hat das Gremium den Beschluss gefasst, den Bebauungsplan mit örtlichen Bauvorschriften so aufzustellen und gemäß den Vorschriften des BauGBs die Öffentlichkeit und die Träger öffentlicher Belange zu beteiligen.

Ausbau der Kindertagespflege

Bereits im Dezember wurde vom Gemeinderat beschlossen, die Kindertagespflege für Kinder zwischen 0 und 3 Jahren mit Tagesmüttern sicherzustellen.
Durch eine Änderung des Bezuschussungsverfahrens durch den Landkreis übernimmt dieser nun für die Kindertagespflege mit Tagesmüttern einen Großteil der Kosten, so dass dieses Modell für die Gemeinde sehr kostengünstig umsetzbar ist. Sämtliche Gemeinderäte und der Bürgermeister begrüßten diese Entscheidung des Landkreises ausdrücklich.
Um qualifizierte Kräfte in Lichtenwald zu finden, wurde von der Verwaltung empfohlen, die nicht vom Landratsamt abgedeckte Hälfte der Sozialversicherungsbeiträge sowie Urlaubs- und Krankheitstage der Tagesmütter und die Kosten für die erforderlichen Führungszeugnisse zu übernehmen.
Die von den Eltern noch zu entrichtenden Gebühren für die Tagesmütter sollen sich nach Verwaltungsvorschlag an den Richtsätzen der kommunalen Spitzenverbände für Kindertagesstätten orientieren.
Frau Brey vom Jugendamt des Landkreises erläuterte dem Gremium das Tagesmüttermodell im Detail, ebenso die Finanzierungszusammenhänge.
Vom Gemeinderat wurde daraufhin einstimmig beschlossen, die Kindertagespflege für Kinder zwischen 0 und 3 Jahren über das vorgeschlagene Tagesmüttermodell mit Elternbeiträgen analog zu einer Kinderkrippe sicherzustellen, wobei von der Gemeinde zusätzlich noch die restlichen Sozialversicherungsbeiträge, die Kosten für das Führungszeugnis sowie Urlaubs- und Krankheitstage der Tagesmütter übernommen werden.

Bekanntgaben / Anfragen

Der Bürgermeister gab bekannt, dass zwei Interessenten Bauplätze im Neubaugebiet erwerben wollen und bat das Gremium um Zustimmung zur Veräußerung. Diese wurde einmütig erteilt.

Auf Frage einer Gemeinderätin zur Beschilderung des LKW-Durchfahrtsverbotes erläuterte Bürgermeister Rentschler, dass an den B10-Ausfahrten sowie am Plochinger Dreieck in naher Zukunft noch Wegweiser aufgestellt werden, die kenntlich machen, dass die Schurwaldquerungen in der Gegend allesamt für LKW gesperrt sind.