Bekanntgabe nichtöffentlich gefasster Beschlüsse

Bürgermeister Rentschler gab bekannt, dass in nichtöffentlicher Sitzung beschlossen wurde, aufgrund des Ruhestandseintritts einer Reinigungskraft sowie der Kündigung einer anderen Reinigungskraft den Kindergarten Thomashardt sowie die Grundschule zukünftig vom Reinigungsunternehmen Rall putzen zu lassen.
Des Weiteren wurde nichtöffentlich beschlossen, die Reihenhaus-Bauplätze gegenüber der Feuerwehr im Baugebiet Hohenrain/Gassenäcker in zwei Einfamilienhaus-Bauplätze in geschlossener Bauweise umzuwandeln. Zusätzlich wurde eine erneute befristete Rabattaktion für die Bauplätze in der grauen und blauen Preiskategorie beschlossen.

Bausachen

Errichtung einer Natursteinmauer, Im Gänswasen 100

Es liegt ein Antrag auf Befreiung von den Bebauungsplanfestsetzungen vor.
Auf dem Grundstück ist die Errichtung einer Natursteinmauer als Stützmauer zum Außenbereich hin geplant, welche am höchsten Punkt 1,5m über dem bisherigen Gelände liegt und am Hang ausläuft. Da im Bebauungsplanbereich diesbezüglich bereits mehrere Befreiungen erteilt wurden und sich das Bauvorhaben harmonisch an den Außenbereich und die Nachbargrundstücke anfügt, empfahl die Verwaltung die das Einvernehmen zur Befreiung zu erteilen.
Nachdem ein Gemeinderat seine Zustimmung zum Vorhaben zum Ausdruck brachte, wurde einstimmig das Einvernehmen zu diesem Bauvorhaben erteilt.

Vergabe weiterer Gewerke für die Mehrzweckhalle

Die neuerlichen Ausschreibungsergebnisse der weiteren Gewerke für die Mehrzweckhalle haben erneut ein sehr erfreuliches Ergebnis für die Gemeinde erbracht.
Bei der beschränkten Ausschreibung für die Außenanlagen und den Gartenbau wurde trotz Mehrumfang für zusätzliche Asphaltarbeiten rund um den Sportplatz der Rahmen der Kostenberechnung um rund 31.000 € unterschritten. Günstigster Bieter war mit einer Summe von rund 243.000 € die Firma Benignus aus Backnang.
Ebenso beschränkt ausgeschrieben wurde die mobile Trennwand für den Vereinsraum. Günstigster Bieter hier war mit rund 9.000 € - und somit 10.000 € unter der Kostenberechnung - die Firma Multiwal aus Großrudestedt.
Öffentlich ausgeschrieben wurden die Abbrucharbeiten der alten Halle und die Entsorgung des Asbesthaltigen Materials aus dem Dach. Hier war der günstigste Bieter die Firma Vybiralik aus Hattenhofen mit einem Angebotspreis von rund 42.000 €, der rund 33.000 € unter der Kostenberechnung lag.
Erfreut nahm das Gremium die Ausschreibungsergebnisse zur Kenntnis und beauftragte die genannten Firmen einstimmig mit der Ausführung der Arbeiten.

„Kunst am Bau“ an der Mehrzweckhalle

Bereits im November hat der Bauausschuss der Gemeinde Lichtenwald sich mit den Vorschlägen des örtlichen Künstlerehepaares Heinze beschäftigt, welche verschiedene Fliesenmosaike zur Gestaltung der Fassade der neuen Mehrzweckhalle entworfen haben. Der Bauausschuss hat sich einstimmig für den Entwurf eines stilisierten Gemeindewappens als großes Fliesenmosaik neben dem Haupteingang entschieden.
Über die verschiedenen Varianten sowie über die generelle Notwendigkeit eines Kunstwerkes wurde im Gremium lange diskutiert. Der Bürgermeister sprach sich ebenfalls für das stilisierte Wappen aus und betonte, dass bei öffentlichen Bauvorhaben 1-2 % der Bausumme für Kunst ausgegeben werden sollen. Dies wären im Fall der Mehrzweckhalle rund 30.000 - 60.000 €, was ihm jedoch als viel zu viel erscheint. Das angedachte Wappen wäre jedoch zu einem angemessenen Preis von rund 10.000 € zu haben und würde die künstlerische Linie des Ortes fortsetzen, die schon an vielen öffentlichen Bauwerken sichtbar ist. Dem stimmten mehrere Gemeinderäte zu. Ein Gemeinderat regte an, einen Spendenaufruf für das Kunstwerk zu starten, was der Bürgermeister gerne aufgriff.
Nach weiterer ausgiebiger Diskussion über das Für und Wider eines Fiesenmosaikes an der Halle hat der Gemeinderat mehrheitlich den Beschluss gefasst, das Künstlerehepaar Heinze aus Lichtenwald mit der Erstellung eines stilisierten Gemeindewappens als großes Fliesenmosaik neben dem Eingang der Halle zu beauftragen. Der Vorschlag, hierfür einen Spendenaufruf zu tätigen, wurde mehrheitlich abgelehnt.

Küche der Mehrzweckhalle

Vom Planungsbüro Knecht wurde für die neue Halle in Zusammenarbeit mit einem Fachplaner ein Küchenplan für die Cateringküche der neuen Mehrzweckhalle erstellt. Bereits im Vorfeld hat sich der Bauausschuss damit beschäftigt, ob hierfür zusätzlich ein Kombidämpfer angeschafft werden soll. Nach Abwägung des Nutzen-Kosten-Verhältnisses wurde dies verworfen. Diese Einschätzung teilten das Gremium und die Verwaltung.
Für die geplante Küche wurden bereits die Preise sondiert und die Erstellung ist innerhalb des Kostenrahmens von 45.000 € gut machbar. Nach einzelnen Fragen aus dem Gremium wurde einstimmig beschlossen, die Küche gemäß den Planungen und ohne Kombidämpfer beschränkt auszuschreiben.

Bestuhlung und Tische der Mehrzweckhalle

Für die Möblierung der neuen Mehrzweckhalle sind 450 Stühle und 70 Tische sowie die dafür notwendigen Transportwägen zur Anschaffung vorgesehen.
Vom Büro Knecht wurden mehrere Angebote eingeholt und Mustermobiliar in das Rathaus bestellt. Nach einer ausgiebigen Vorauswahl und Vorbemusterung durch den Bauausschuss wurden dem Gremium das in Frage kommende Mobiliar von zwei Anbietern vorgestellt.
Vorgeschlagen wurden vom Bauausschuss und der Verwaltung Tische mit Massivholzkanten in Buche und Arbeitsflächen in Buche dekor sowie Stühle aus Buchenholz mit anthrazitfarbener Sitzpolsterung. Das Mobiliar soll Gestelle bzw. Füße aus Metallrohr hartverchromt erhalten.
Nach Besichtigung der zur Verfügung gestellten Muster hat sich das Gremium dazu entschlossen, die Fa. Braun aus Bad Rappenau mit der Lieferung des Mobiliars zu beauftragen.

Annahme von einer Spende

Über die Annahme von folgender Spende hatte der Gemeinderat gem. § 78 Abs. 4 Gemeindeordnung zu entscheiden:
120,00 € von Lucia-Maria Herrmann, Nürtingen, an den Förderkreis Jugendhaus.
Der Gemeinderat hat einstimmig der Beschluss gefasst, diese Spende anzunehmen. Der Bürgermeister bedankte sich recht herzlich bei der Spenderin für die Zuwendung.

Bekanntgaben / Anfragen

Der Bürgermeister gab bekannt, dass zum 04. Mai als neue 400€-Kraft im Kindergarten Thomashardt die Erzieherin Frau Nawroth aus Winterbach eingestellt wurde.