Bausachen

Umbau des Wohnhauses, Kirchweg 60

Dieses Gebäude wurde mit verschiedenen Bauanträgen bereits im Mai 2016 und im Januar 2017 im Gremium behandelt. Der Bauherr beantragt eine veränderte Ausführung des genehmigten Umbaus. Es sollen im Obergeschoss veränderte Grundrisse und eine andere Fensteraufteilung zur Ausführung kommen, dazu ein Gartenhaus außerhalb des Baufensters.
Das Gartenhaus außerhalb des Baufensters wurde bereits im Mai 2016 und Januar 2017 von der Gemeinde abgelehnt, da es keine Präzedenzfälle dieser Art im Plangebiet gibt.
Der Gemeinderat hat sich sodann erneut einstimmig gegen ein Gartenhaus außerhalb des Baufensters ausgesprochen.

Nutzungsänderung der bestehenden Garage, Hauptstraße 29/1

Es liegt ein Bauantrag im Genehmigungsverfahren vor. Der Bauherr möchte die bestehende Garage in einen Hobbyraum umbauen. Aufgrund der sehr beengten Parkplatzsituation im Ortskern Thomashardt empfahl die Gemeindeverwaltung, dem Entfall der Parkfläche nicht zuzustimmen.
Ein Gemeinderat merkte an, dass sich gegenüber der Garage eine Stützmauer befindet, die das Befahren der Garage schon jetzt mit normalen PKWs unmöglich macht. Der Bürgermeister bedankte sich für den Hinweis und teilte mit, dass in diesem Fall die Bedenken der Verwaltung nicht mehr bestehen würden.
Im Anschluss hat das Gremium bei 2 Enthaltungen das Einvernehmen zur Nutzungsänderung erteilt.

Neubau eines Einfamilienhauses mit Doppelgarage, Pfandäcker, FlSt. Nr. 1201

Es liegt ein Antrag im vereinfachten Baugenehmigungsverfahren vor. Der Bauherr beabsichtigt die Errichtung eines Einfamilienhauses mit Doppelgarage. Das Vorhaben liegt im Bereich des Bebauungsplanes „Pfandäcker“. Es wurde lediglich eine Abweichung vom Bebauungsplan festgestellt: der Dachvorsprung auf der nordwestlichen Gebäudeecke ragt ca. 50 cm aus dem Baufenster heraus. Hierfür ist jedoch nur eine Zulassung von Seiten des Landratsamtes erforderlich.
Da das Vorhaben ansonsten den Festsetzungen des Bebauungsplanes entspricht, empfahl die Verwaltung, das Einvernehmen zu erteilen. Dem hat sich der Gemeinderat bei einer Enthaltung mehrheitlich angeschlossen.

Bericht der Rektorin der Grundschule

Frau Schopf stellte dem Gemeinderat die Arbeit der Schule und aktuelle Problemlagen vor. Sie teilte mit, dass durch die steigenden Schülerzahlen zusätzlicher Raumbedarf für die Schule besteht und ein weiteres Klassenzimmer benötigt wurde. Bürgermeister Rentschler ergänzte hierzu, dass sich der Gemeinderat bereits im Herbst 2017 mit dem Neubau der Kernzeiträume beschäftigt hat, wodurch für die Schule ein weiteres Klassenzimmer in den bisherigen Kernzeiträumen entsteht. Diese Maßnahme über 100.000 € ist in der Finanzplanung für 2019 bereits vorgesehen.
Von Seiten der Schulleitung wurde die Kooperation mit dem Waldkindergarten lobend hervorgehoben, ebenso der Austausch mit der Partnergemeinde Fleurieu-sur-Saône, in den sich die Schule zukünftig noch stärker einbringen möchte.
Frau Schopf sprach zudem die Toilettensituation in der Schule an. Diese sind des Öfteren stark verschmutzt und zudem renovierungsbedürftig. Bürgermeister Rentschler erläuterte, dass man von Seiten der Verwaltung die Toilettensituation im Blick habe, da diese die letzten noch nicht sanierten Bereiche der Schule sind. Bzgl. der Verschmutzungen sicherte er zu, unverzüglich mit dem Reinigungsunternehmen Kontakt aufzunehmen, damit die Mängel bei der Sauberkeit sofort abgestellt werden und zukünftig solche nicht mehr auftreten.
Zum Abschluss des Vortrages von Frau Schopf bedankte sich Bürgermeister Rentschler bei Ihr und erinnerte an den Sanierungsbedarf der Schule von vor 8 Jahren, welcher seither Schritt für Schritt abgebaut wurde. In diesem Zeitraum bis heute wurden von der Gemeinde über 320.000 € hierfür eingesetzt.

Antrag auf Errichtung einer Photovoltaikanlage auf dem Dach der Mehrzweckhalle

Von einem ehemaligen Bürger Lichtenwalds, der zwischenzeitlich in Reichenbach wohnt, aber mit dem Ort sehr verbunden ist, wurde die Errichtung einer PV-Anlage auf der Mehrzweckhalle angefragt. Er möchte dort eine Anlage mit 68,9 kWp errichten und das Dach gegen eine einmalige Entschädigung von rund 3.500 € nutzen.
Aus Reihen des Gemeinderates wurde gebeten, den Vorschlag nichtöffentlich zu behandeln. Am Ende der Tagesordnung wurde die öffentliche Sitzung diesbezüglich kurz unterbrochen und abgestimmt. Im Anschluss wurde der Punkt nichtöffentlich weiter beraten.