Sportlerehrung 2018

Die Lichtenwalder Sportvereine haben mit ihren Abteilungen wieder große Erfolge eingefahren, die es im Rahmen einer öffentlichen Gemeinderatssitzung zu würdigen galt.

Bürgermeister Rentschler drückte seine große Freude über die sportlichen Erfolge der Lichtenwalder Vereine und Mannschaften aus. Er ehrte die jeweiligen Mannschaften bzw. Sportler mit einer Urkunde der Gemeinde. Vom Gemeinderat wurden die jeweils Geehrten mit Applaus bedacht.

Tischtennis-Damen des TSV

Tischtennis-Damenmannschaft-I: Deutscher Pokalsieger Damen B bei den deutschen Pokalmeisterschaften für Verbandsspielklassen in Baiersbronn.

Aktive Mannschaften & Senioren des TC

Herrenmannschaft 1+2: Vizemeister Sommer 2017 / Zweifach-Meister Herren 1+2 sowie zwei Aufstiege in die Bezirksklasse/-staffel 2018

Herren 30: Vizemeister und Aufstieg in die Bezirksliga Sommer 2017

Herren 40: Meister und Aufstieg in die Bezirksstaffel 2 Winter 2017/18

Jugendteams des TC

U18-Junioren: Meister Sommer 2017 & Winter 2017/18 und jeweils Aufstieg in die nächsthöhere Liga

U12 Kidscup: Meister Sommer 2017 & 2018 sowie Aufstieg in die zweithöchste Liga im Bezirk D

U14 Knaben: Meister Sommer 2018 und Vizemeister Winter 2017/18 sowie Aufstieg im Sommer 2018

U14 Mädchen: Meister Sommer 2018 und Aufstieg

U10 Midcourt: Meister in ihrer Staffel und fünftbeste Vereinsmannschaft im Bezirk D in 2018.

Einzelleistungen TC

Fabian Scherbacher: Vizebezirksmeister Herren C

Annika Feifer: Mehrfache Teilnahme bei den württ. Meisterschaften U8 und U9 sowie vier überregionale Turniersiege

Silas Stumpp: Vizebezirksmeister Talentiade U10 und mehrfacher Turniergewinner bei größeren überregionalen Turnieren

Im Anschluss wurde von allen Sportlerinnen und Sportlern ein gemeinsames Bild mit dem Bürgermeister für die Esslinger Zeitung gemacht.

Vorbereitung Verbandsversammlung GVV Reichenbach/Fils

Vom Bürgermeister wurden die Vorlagen zur kommenden Sitzung des Gemeindeverwaltungsverbandes Reichenbach/Fils (GVV) kurz erläutert. Sie beinhalten ein Änderungsverfahren des bestehenden Flächennutzungsplanes für die Erweiterung der Spedition Nagel in Reichenbach, das ausschließlich die Gemeinde Reichenbach betrifft.
Aus dem Gremium erfolgten hierzu keine Wortmeldungen.
Sodann hat der Gemeinderat einstimmig beschlossen, dass die Vertreter der Gemeinde Lichtenwald in der Verbandsversammlung des GVVs ermächtigt werden, den Beschlussanträgen zuzustimmen.

Bekanntgaben/Anfragen

Auf Wunsch des Gemeinderats wurden zwei nichtöffentliche Tagesordnungspunkte unter dem Tagesordnungspunkt Bekanntgaben/Anfragen behandelt:

Sachstandsbericht Wasserversorgung

Aus den Reihen des Gemeinderates wurde aufgrund des heißen und trockenen Sommers eine Behandlung des Themas Wasserversorgung gewünscht. Von Verwaltungsseite wurde das Thema unter den Gesichtspunkten Netzzustand, Leistungsfähigkeit in Trockenperioden, landwirtschaftliche Wasserversorgung und Brandschutz aufbereitet und vorgetragen:

Der allgemeine Zustand des Wasserleitungsnetzes in Lichtenwald ist zwischenzeitlich als durchweg ordentlich zu betrachten. So wurden die letzten Jahre die defekten Schieber ausgetauscht bzw. gangbar gemacht sowie mit großem technischem und personellem Aufwand seitens der Landeswasserversorgung (LW) Leckagen gesucht. Akute Rohrbrüche werden ohnehin immer sofort behoben. In früheren Jahren gab es immer größere Anzahlen von Leckagen und Rohrbrüchen, die instand gesetzt wurden. In den letzten 12 Monaten sind lediglich 2 Rohrbrüche bzw. Leckagen aufgetreten – die Bemühungen der letzten Jahre seitens der LW haben sich somit ausgezahlt. Zudem wurde der nicht ausreichende Wasserdruck in den höheren Lagen in Thomashardt (v. a. Gänswasen) behoben, indem 2013 eine leistungsfähige Druckerhöhungsanlage im Erdgeschoss des Wasserturms installiert wurde.

Die Leistungsfähigkeit der Wasserversorgung auch in langen Trockenperioden ist gegeben, da Lichtenwald gleich an zwei Stellen aus dem Fernwassernetz der LW versorgt wird: im Norden über Behälter Rappenhau am Schlichtener Kreuz zum Wasserturm und im Süden über den Behälter Probst beim Naturfreundehaus zum Hochbehälter Hegenlohe. Beide Behälter der LW sind an sehr leistungsstarke Fernwasserleitungen der LW angeschlossen. Eine Eigenversorgung aus Quellen im Ort, die bei starker Trockenheit in Probleme geraten könnten, erfolgt nicht.

Zusätzlich sind die Netze in Thomashardt und Hegenlohe miteinander verknüpft. Selbst bei einem Ausfall eines Behälters können beide Ortsteile von dem jeweils anderen aus problemlos mitversorgt werden. Dies geschieht des Öfteren auch unbemerkt, beispielsweise wenn im Wasserturm oder im Hochbehälter Hegenlohe die Trinkwasserkammern turnusgemäß gereinigt werden.

Ein Ausbau der Versorgung außerhalb der geschlossenen Ortslage für landwirtschaftliche Zwecke ist grundsätzlich möglich. Die Ackerflächen beidseits des Höhenweges in Hegenlohe könnten hierfür vom Hochbehälter Hegenlohe aus versorgt werden.

Die Ackerflächen zwischen den Ortsteilen könnten von der Leitung aus, die Hegenlohe mit Thomashardt verbindet, erschlossen werden.

Die Ackerflächen nördlich von Thomashardt könnten von der Leitung im Schlichtener Weg Richtung Erlenhof versorgt werden, welche mit dem Leitungsnetz am freien Feld verknüpft ist.

Anträge für einen landwirtschaftlichen Bewässerungsanschluss wurden bisher jedoch noch von keinem Landwirt in Lichtenwald gestellt. Im Landkreis Esslingen sind solche Anschlüsse überwiegend im Filderraum bekannt, wo die Landwirte große Flächen für den Gemüseanbau nutzen.

Auch beim Thema Brandschutz wurde zwischenzeitlich ein gutes Niveau erreicht. Der mangelnde Wasserdruck im Ortsteil Thomashardt wurde wie oben erläutert durch den Bau der Druckerhöhungsanlage behoben. Zudem wurden alle defekten Hydranten ausgetauscht, die bedauerlicherweise in großer Zahl vorhanden waren.

Auch der Bestand an großen Löschwasserzisternen mit Saugstelle im Ort wurde in den letzten Jahren erhöht. Vorhanden waren bereits die Zisternen am Wasserturm in Thomashardt, an der ehemaligen Pumpstation im Seewiesenweg in Hegenlohe sowie in der Bannmühle. Neu eingerichtet wurden Löschwasserzisternen im Erlenhof, an der neuen Hofstelle Haller sowie am ehemaligen Hochbehälter am Höhenweg. Letzterer war zwar immer mit Wasser befüllt, jedoch war keine Saugstelle vorhanden, so dass er in der Vergangenheit für die Feuerwehr nicht nutzbar war. Die Saugstelle wurde 2015 eingebaut.

Zusätzlich nötig sind aufgrund nicht ausreichender Schüttung aus dem vorhandenen Wasserleitungsnetz weitere Löschwasserbehälter am Naturfreundehaus sowie im Bereich Ölmühle/Wagnerwiese. Hier befindet sich die Gemeindeverwaltung gerade bei der Kostenermittlung für beide Maßnahmen, um diese – sofern finanziell möglich – über den Wirtschaftsplan 2019 des Eigenbetriebes Wasserversorgung abwickeln zu können.

Nach Abschluss dieser Maßnahmen ist mittelfristig kein größerer Investitionsbedarf mehr im Wassernetz absehbar.

Der Gemeinderat nahm den Bericht wohlwollend zur Kenntnis.

Weiterer Antrag auf Errichtung einer Photovoltaikanlage auf dem Dach der Mehrzweckhalle

Aufgrund der Presseberichterstattung zur abgelehnten Photovoltaikanlage auf dem Dach der Mehrzweckhalle haben sich zahlreiche weitere Interessenten diesbezüglich gemeldet und sich für das Hallendach interessiert. Eine konkrete Anfrage wurde seitens der Bürgerenergiegenossenschaft Ostfildern gestellt, welche eine geringfügig höhere Pacht als der Anfrager vom Frühsommer bietet. Von Verwaltungsseite wurde auch dieser Antrag befürwortet.
Von Seiten des Gemeinderats wurde in mehreren Wortmeldungen geäußert, dass man eine fremde Anlage auf dem Hallendach aus Risikogründen bzgl. Beschädigungen und Haftungsfragen nicht wünscht und dass ein mittlerer 4-stelliger Pachtbetrag auf 20 Jahre für die Gemeinde keinesfalls lohnenswert sei.
Bürgermeister Rentschler schloss die Diskussion nach einiger Zeit und teilte mit, dass er dem Antragsteller die weiterhin mehrheitlich ablehnende Haltung des Gremiums mitteilen wird.