Bericht aus der Sitzung des Gemeinderates vom 24.11.2020

 

Wasserversorgung – Gebührenkalkulation 2021/2022 sowie Neufassung Wasserversorgungssatzung

Von Gemeindekämmerer Mayer wurden die Frischwassergebühren für 2021 und 2022 neu kalkuliert.

Er erläuterte dem Gremium die Eckdaten der Kalkulation und die wesentlichen Neuerungen in der Satzung.
Die Verbrauchsgebühren für das Wasser erhöhen sich von 2,50 €/m³ auf 2,53 €/m² nur leicht, jedoch steigen die Grundgebühren für die Wasserzähler abhängig von der Durchflussleistung deutlich an (Standard-Zähler Qn 1,5 und 2,5 von 1,32 € auf 2,70 € pro Monat). Er erläuterte die geplanten Instandhaltungsmaßnahmen in den beiden kommenden Jahren (Neuverrohrung Wasserturm, Erneuerung Mess- und Steuertechnik Wasserturm) und verwies auf die zum 1.1.2021 um 0,03 €/m³ sinkendenden Abwassergebühren, so dass für den Gebührenzahler die insgesamt zu entrichtende Verbrauchsgebühr gleich bleibt. Auch verwies er auf den deutlich gestiegenen Bezugspreis für das Frischwasser von der Landeswasserversorgung, welches für die Gemeinde im kommenden Jahr um 0,053 €/m³ teurer wird.
Der Gemeinderat stellte zum Thema zahlreiche Fragen und hat nach der Aussprache die vorgelegte Kalkulation sowie die geänderte Wasserversorgungssatzung mehrheitlich angenommen.

Vergabe weiterer Gewerke der Schulsanierung

Vom Büro Knecht wurden zwischenzeitlich weitere Ausschreibungsunterlagen fertig bearbeitet und gemäß Gemeinderatsbeschluss ausgeschrieben.
Heizung/Sanitär:

Gemäß Kostenberechnung liegen die Arbeiten bei 40.000,- € brutto. Es wurden insgesamt 9 Firmen zur Angebotsabgabe aufgefordert, von 0 Firmen gingen Angebote ein.
Daher wurde im Anschluss ein Verhandlungsverfahren eingeleitet, wobei von 2 Firmen Angebote abgegeben wurden: Von der Fa. FM-Tech aus Urbach über 75.000,- € sowie von der Fa. Kümmel aus Unterensingen über 79.000,- €. Die Fa. Kümmel kann ab sofort mit Ausführung starten, während die FM-Tech frühestens ab März 2021 beginnen kann. Daher muss aus Bauzeitengründen die Fa. Kümmel gewählt werden; ansonsten steht die Baustelle aufgrund erforderlicher Sanitärarbeiten vor weiteren Arbeitsschritten still. Insgesamt ist die Vergabe rund 39.000,- € teurer als berechnet.

Fliesenarbeiten:

Gemäß Kostenberechnung liegen diese bei 22.000,- € brutto. Es wurden insgesamt 5 Firmen zur Angebotsabgabe aufgefordert, von 2 Firmen ging ein Angebot ein. Der günstigste Bieter war die Fa. Harsch aus Ebersbach mit einem Angebotspreis von 31.000,- €, somit rund 9.000,- € teurer als berechnet. Dies liegt vor allem an den gewählten teureren Fliesen.

Bodenbelags- und Estricharbeiten:

Gemäß Kostenberechnung liegen diese bei gesamt 17.000,- € brutto. Es wurden 6 Firmen zur Angebotsabgabe aufgefordert, von 4 Firmen ging ein Angebot ein. 2 Bieter mussten ausgeschlossen werden, da die nicht alle ausgeschriebenen Leistungen angeboten haben. Der günstigste Bieter war die Fa. Heinrich Schmid GmbH aus Altbach mit einem Angebotspreis von 15.000,- €, somit rund 2.000,- € günstiger als berechnet.

Malerarbeiten:

Gemäß Kostenberechnung liegen diese bei gesamt 10.000,- € brutto. Es wurden 6 Firmen zur Angebotsabgabe aufgefordert, von 4 Firmen ging ein Angebot ein. Der günstigste Bieter war die Fa. Heinrich Schmid GmbH aus Altbach mit einem Angebotspreis von 12.500,- €, somit rund 2.500 € teurer als berechnet.

Der Vergabe an die günstigsten bzw. den verfügbaren Bieter hat der Gemeinderat mehrheitlich zugestimmt.

Annahme von Spenden

Über die Annahme von folgender Spende hatte der Gemeinderat gem. § 78 Abs. 4 Gemeindeordnung zu entscheiden:
510,40 €, Fa. Raumdynamik, Lichtenwald
Sachspende für die Feuerwehr Lichtenwald (Montage des neuen Funktisches).

Das Gremium hat nach Aussprache einstimmig den Beschluss gefasst, diese Spende anzunehmen.
Der Bürgermeister bedankte sich recht herzlich bei dem Spender für die Unterstützung der Gemeinde.